KreisX in Israel…


 

4. Tag – 17.03.2008

Morgens durften wir gleich beim Pitabrotbacken helfen und es entstand ein richtiger Wettbewerb, wer die größten Pitas ohne Löcher herstellen konnte. Später setzte sich die Karawane wieder in Gang und wir traten unseren Heimweg wieder an. Unterwegs hielten wir nochmal kurz zum Tee und unser Kamelführer erzählt uns einige Beduinengeschichten, die über Generationen hinweg in den Familien erzählt wird.

5. Tag – 18.03.2008

Wir feiern einen Gottesdienst gemeinsam mit der Gruppe. Dann geht’s weiter auf die Jeeptour. Leider verlässt uns ein Viertel der Gruppe gleich zu Beginn, da deren Jeep ein Problem mit dem Allrad hat. Der Rest fährt weiter und lauscht den interessanten Ausführungen unseres Jeepfahrers. Nach der Mittagspause mit allerlei Leckereien (inklusive Südtiroler Äpfel) geht’s zur Wanderung in die Schlucht von Timna die den meisten jede Menge Spaß bereitet.

6. Tag – 19.03.2008

Heute steht großes Bergsteigen im Programm, da die Festung von Masada nur zu Fuß erobert werden kann, wegen Inspektionen an der Seilbahn. Unseren palästinensischen Reiseleiter treffen wir auf der Festung und er gibt uns viel Hintergrundinformationen zum Aufbau, Verwendung und Niedergang der Festung, die Herodes einige Jahr vor Christus gebaut hat. Massada war die letzte Festung der Zeloten, die von den Römern erobert wurde. Dazu wurde die Festung drei Jahre lang belagert. Die Römer bauten eine rießige Rampe auf den Berg, von der sie aus ihre Angriffe tätigten. Am Abend vor der Kapitulation erwählten die Essener 10 ihrer Landsleute, die die restlichen Bewohner der Festung töten mussten, damit die Frauen nicht vergewaltigt und die Kinder nicht versklavt werden.

Nach dem Abstieg bringt uns der Bus weiter zum Toten Meer, das akut von einer Austrocknung betroffen ist. Trotz dem hohen Salzgehalt, der beinahe 40 % beträgt, verliert das Meer jedes Jahr über einen Meter an Wasserstand. Sinkt der Wasserstand noch weiter, bilden sich dort Salzkristalle und das Meer wird zu einer Sandwüste (wie Salt Lake City). Die Erfahrung vom Schwimmen im Toten Meer ist etwas ganz neues: Man setzt sich hinein, und legt sich dann einfach, als wenn man sich auf eine Luftmatratze legt. Rückenschwimmen geht erstaunlich einfach, und mit etwas Übung klappts auch mit dem Brustschwimmen.