Unsere illustre Reisgruppe traf gegen halb acht Uhr im Studentenwohnheim Johanneskolleg in München Schwabing ein. Die meisten waren per Zug angereist, einer hatte den Tag schon auf dem ökumenischen Kirchentag genossen und der Gastgeber hatte einen wesentlichen Anteil des Tages darüber verbracht, sich auf seine Gäste einzurichten.
Untergebracht im Zentrum Münchens , zu sechst mit fünf guten Kumpels aus der Mannesjugend, ein Event wie einen ökumenischen Kirchentag zu genießen; kurz gesagt, wir waren voller Vorfreude auf das Wochenende. Nachdem wir am Abend noch die „Münchener Freiheit“ erkundet hatten machten wir uns am nächsten morgen irgendwann einmal auf zu den Messehallen. Dort gab es das zu tun was auf jedem Katholiken- oder Kirchentag erst einmal Pflicht ist: Wir gingen die einzelnen Stände der Kirchenmeile ab, schauten uns alles einmal an, bekamen dort mal einen Apfel geschenkt, steckten hier mal einen Kuli ein, aßen die angebotenen Gummibärchen und informierten uns auch über das was uns vielleicht sogar interessiert. (Übrigens fragte einer aus der Gruppe, warum denn die ITE noch keinen Stand habe…)
Es gab an dem Nachmittag aber auch noch einige interessante Podiumsdiskussionen zu hören. Der Abend kam und ging (mit Christina Stürmer auf der Theresienwiese); der nächste Tag. Zwei Highlights dieses Tages waren sicher die Podiumsdiskussion mit Bahnchef Grube und Verkehrsminister Ramsauer, sowie zum Abschied aus München für die meisten aus unserer Gruppe das Kabarett von Duo Camillo.
Der Abschlussgottesdienst auf der Theresienwiese kam leider ohne roten Faden aus und war für mich persönlich eher eine Enttäuschung (Ach ja, irgend jemand sagte noch man solle nicht angetrunken Auto fahren…) Der Augenblick, an dem der Funke auf die Menschenmasse überspringt, den gab es leider nicht.