In guter Erinnerung an das Zeltlager hat sich Müllis Gruppe in Zusammenarbeit mit einigen „ausgewählten“ Blausteiner Ministranten daran gemacht den Bodensee von Blaustein aus zu erwandern.
Lesen Sie hier die Tagesberichte:
Tag 1, Montag, den 11. August AD 2008
Wir berichten live von unserem ersten Übernachtungsort Laupheim/Riß. DieTour startete heute früh offiziell um 9 Uhr vor der Behausung der Familie Ludwig in Blaustein. In Wirklichkeit starteten wir natürlich erst um 9:30 Uhr, weil diverse Bewohner der besagten Behausung es nicht geschafft hatten, bis 9 Uhr zu packen. Der planlose aber immerhin pünktliche Gruppenleiter saß in der verlorenen halben Stunde bei einem zweiten Frühstück am Esstisch. Als sich der Trupp dann endlich in Bewegung gesetzt hatte ging es aber recht flott voran und so waren wir auch schon nach einer guten halben Stunde am Käpalle in Harthausen. Dort genossen wir den von Mülli moderierten Einstieg mit dem Thema „Auf zu neuen Ufern“.
Nein, Sie haben nicht richtig gesehen, diese Teenager sind nicht am Boden, sie sind auf den Bänken und sind hochmotiviert. Sie sehen einen Liveausschnitt aus dem Einstieg, als jeder seine persönlichen Erwartungen an die Tour aufschrieb. Weiterhin beteten wir die kleine Weihe und schrieben unsere persönlichen Fürbitten auf kleine Heftzettel, die wir am Kerzenständer anbrachten. Danach schossen wir noch einige Gruppenbilder vor dem Käppele.
Das nächste „Nahziel“ war die malerische Donaustadt Erbach, die wir gegen 14:30 Uhr erreichten. Dank Connections und genialer Spontanität wurden wir dort mit frischen Trinkwasser und Schokokuchen versorgt. Wegen großer Hitze am Vormittag mussten wir diese Rast etwas verlängern, sodass wir erst um 16:30 die Wanderung fortsetzen konnten. Kaum losgelaufen waren auch schon in Dellmensingen, das wir nach einem kurzen Plausch mit dem ZeltlagerMatWart Josef Decrusch ruckzuck hinter uns ließen. Die Streckenplanung sprach für die weiteren Wegpunkte Stetten und Achstetten, und die Motivation „von Achstetta kamma im Prinzip nomsoicha“ beflügelte unsere Schritte. Bedauerlicherweise wurden wir kurz nach Stettens Ortsausgang von einem Platzregen überrumpelt, wie ihn selbst die ältesten der Gruppe selten erlebt hatten. Doch die getrübte Stimmung wurde sofort von lustigen, selbst gereimten Motivationsgesängen wieder aufgeheitert. Und wenn man nicht gerade aufpasst, wohin einen die eigenen Füße tragen, so befindet man sich plötzlich am Ziel und fragt sich, warum man eigentlich so müde ist. Genau so erging es uns auch, denn plötzlich standen wir in der Kurt-Schumacher-Straße in Laupheim und die ersten hatten schon geklingelt. Herr Angstmann war sofort mit Rat und vor allem Tat zur stelle und zeigte uns, wo die Isomatten auszubreiten und die nassen Socken aufzuhängen waren. Zum Dank wurde er dann von Annika und Michi in der Küche unterstützt, was dann auch der Grund für ein Schnelles Essen war. Eins zwei drei, eh mann`s gedacht, sind Pommes und Saiten auf den Tisch gebracht. Ruff! – Man schiebt sie in den Mund, denn Pommes und Saiten sind gesund!
Danach zelebrierten wir noch den Tagesabschluss und legten uns erschöpft, aber dennoch motiviert, glücklich, und voller Erwartungen auf unsere Isomatten.
Christian Ludwig.
Von links: Johanntes „Mülli“ Müller, Christian „Gixe“ Ludwig, Florian „Schmidde“ Schmid, Fabian „Fabi“ Schmid, Tobias „Tobi“ Rogg, Markus „Marku“ Eberle, Samuel „Sammy“ Nann, Michael „Michi“ Ludwig, Annika Geiss.